Kikitag in St. Lamberti: Jona und der Wal

An diesem Samstag Ende Januar geht es bei unserem Kinderkirchentag um die Geschichte, wie und warum Jona in den Wal und wieder herauskam (Buch Jona).
Heute liegt im Lambertussaal ein großes buntes Schwungtuch in der Mitte.

Die Kinder setzen sich im Kreis darum. Nach unserer Begrüßung und einem Lied bitten wir die Kinderkirchenkinder, aus den „Kappla“steinen eine prächtige große Stadt zu bauen. Eifrig und ausdauernd wie immer, wenn wir diese Steine in den Saal holen, stapeln die Kinder sie zu hohen Türmen und phantasievollen Gebäuden. Schließlich wird die Stadt noch mit Playmobilfiguren belebt.

Dann geht es weiter im Thema: Gemeinsam erzählt das Kinderkirchenteam den Kindern, dass Gott seinen Propheten Jona nach Ninive entsenden wollte (dargestellt durch eine Playmobilfigur), dieser aber in eine andere Richtung floh und übers Meer Gott zu entkommen versuchte. Während der Reise entsteht ein großer Sturm. Das erleben die Kinder, in dem sie gemeinsam mit dem großen Schwungtuch hohe Wellen simulieren.

Ein großes Papierschiff schaukelt auf den Schwungtuchwellen….und schaukelt…und schaukelt hoch…sehr hoch! Irgendwann fliegt Playmobilmännchen Jona auf die hohen Schwungtuchwellen….wird umhergeworfen…Bis der große weiße (Plüsch-) Wal kommt und ihn tief in seinen Bauch verschluckt. Alle Kinder dürfen einmal den Wal anfassen, und fühlen, wie tief und eng und dunkel es dort drin für Jona ist.

Schließlich wenden die Kinder ihre Aufmerksamkeit der selbstgebauten Stadt zu, und hören und sehen, wie die Playmobilmenschen in Ninive ihre Fehler bereuen und zu Gott beten.

Die Stadt Ninive. Kikitag in St. Lamberti, 25.1.2020; Bild: J. Schmidt

Gemeinsam mit den Kindern sind wir sehr froh, dass die prächtige Stadt nicht zerstört wird!
Nun brauchen alle eine kleine Pause, mit frischem Brot und Gemüsesticks.
Danach basteln wir zusammen einen Wal, der einen Jona verschluckt hat, aus Papier. Den können die Kinder mit nach Hause nehmen.

Gebastelte Wale. Kikitag in St. Lamberti, 25.1.2020; Bild: J. Schmidt