Kwami-Saal

Im Zuge des Umbaus von 2007 bis 2009 wurde der rechteckige Kwami-Saal in den Luftraum des ehemaligen Dachbodens der Lambertikirche eingehängt. Er bietet 20-25 Personen Platz und hat eine besondere Aussicht. Vom Kwami-Saal aus sieht man in den großen Lambertus-Saal hinein und zugleich durch dessen Fenster hinaus auf das Oldenburger Schloss und den Marktplatz.

 

Benannt wurde der Kwami-Saal nach Pastor Robert Kwami aus Togo, der am 20.9.1932 die Lambertikirche besuchte. Die damalige nationalsozialistische Landesregierung Oldenburgs versuchte das zu verhindern. Oberkirchenrat und Kirchengemeinde Oldenburg blieben aber standhaft. Kwami predigte zweimal vor über 3000 Menschen in St. Lamberti.

Aus dieser Konfrontation entstand in Oldenburg eine der ersten kirchlichen Stellungnahmen, die die nationalsozialistische „Rasselehre“ als mit dem christlichen Glauben unvereinbar ablehnte.