Kirchengemeinde Oldenburg

Was macht die Corona-Zeit mit uns? Antworten aus unserer Gemeinde

Was macht die Corona-Zeit mit uns? Antworten aus unserer Gemeinde

Das Redaktionsteam des Gemeindebriefes hat Menschen in der Gemeinde drei Fragen zur Corona-Pandemie gestellt:

Was wirst Du/ werden Sie als erstes tun, wenn die Pandemie vorbei ist?

  • Wenn die Pandemie vorbei ist, werde ich als erstes mit meiner ganzen Familie Essen gehen und einfach genießen, dass wir alle beisammen sein können.
  • Ich würde als erstes, wenn die Pandemie vorbei ist, mehr auf mich selbst aufpassen.
  • Ich würde unbedingt verreisen, zum Beispiel nach Mallorca oder Österreich. Dann bin ich mehr in der Natur und komme mal vom Computer weg, denn im Homeschooling saß ich bisher ständig den ganzen Vormittag am Computer. Und ich würde mich mit mehr Freunden treffen und es genießen, wieder ohne Maske shoppen zu gehen.
  • Mit all meinen Freunden ins Kino gehen.
  • Als erstes werden meine Frau und ich unsere Kinder und Enkelkinder besuchen, bzw. sie uns, um uns nach so langer Zeit endlich wieder in die Arme nehmen zu können. Sowohl unsere Kinder und Enkelkinder als auch wir haben diese persönlichen Kontakte sehr vermisst.
  • Es wäre uns wichtig, wieder mit der Gemeinde fröhlich Gottesdienste zu feiern, mit Gesang und ohne Abstand – und mit anschließender Teestunde!

Gab es für Dich/ für Sie an der Pandemie auch etwas Gutes?

  • Ich habe die Zeit mit der Familie mehr schätzen gelernt und vor allem, dass ich in die Universität gehen durfte und Vorlesungen in Präsenz besuchen konnte. Desweiteren schätze ich Kleinigkeiten, wie sich in ein Café zu setzen und einen Kaffee zu trinken, mehr.
  • Ich hatte mehr Zeit für Hobbies und Ideen. Ich singe gerne mit meinem Stiefvater mit Gitarre und nehme Lieder auf. Ich steigerte mich beim Zeichnen, denn ich liebe es zu zeichnen und malen. Und ich verbringe mehr Zeit mit meinen Tieren, der Familie und der besten Freundin.
  • Ja, dass man länger ausschlafen konnte und dass ich fürs Homeschooling einen PC bekommen habe.
  • Es gab Höhen und Tiefen, die Pandemie zu akzeptieren. Nur das Vertrauen zu Gott half uns über die Runden.
  • Ja, Homeoffice ist für mich toll: ich habe gelernt, meinen Tag gut zu strukturieren. Ich finde es gut, dass das nervende Pendeln zum Arbeitsplatz wegfällt, und wir haben als Familie wieder mehr miteinander unternommen.
  • Eigentlich nicht, was soll auch an so was positiv sein?? Das einzige Gute daran ist, man hat Geld gespart und war viel mehr an der frischen Luft. Da man nicht viel machen konnte, ist man halt viel spazieren gegangen.

Was hat Dir/ hat Ihnen Hoffnung gegeben?

  • Der Rückblick auf schöne erlebte Momente und die Aussicht, dass es in bestimmter Zeit wieder so werden kann. Zudem helfen Gespräche mit der Familie und mit Freunden.
  • Als ich bemerkt habe, dass wir Menschen doch vernünftig sein können, zum Beispiel Maske zu tragen und Abstand zu halten, hatte ich Hoffnung. Ich hatte mehr Zeit zu überlegen, wie gut es uns bisher (bevor Corona kam) eigentlich ging. In Afrika gibt es auch viele Krankheiten, und jetzt bekommt es die ganze Welt mit. Vielleicht wollte uns Gott sogar eine Lehre erteilen, damit wir Menschen auch mal grübeln können. Und stark sein können.
  • Als der Impfstoff entwickelt wurde zu wissen, damit schafft man das Licht am Ende des Tunnels.
  • Hoffnung hat uns gegeben, dass Gott in einer Welt, die er geschaffen hat, die Fäden in der Hand behält und dass er, wenn die Mitmenschlichkeit wieder zunimmt, alles zu einem guten Ende führt.
  • In jeder Generation hat es Krisen gegeben. Ich denke da an die Weltwirtschaftskrise, die beiden Weltkriege und die Influenza von 1919. Die Menschen haben diese schrecklichen Krisen, deren Folgen noch immer spürbar sind, bewältigt. Dank der uns neuerdings zur Verfügung stehenden Impfungen und mit Gottes Hilfe werden wir auch diese Krise überstehen.