Der St. Gertrudenkirchhof

St. Gertrudenkirchhof

Der St. Gertrudenkirchhof an der Gabelung zwischen Alexander- und Nadorster Straße wurde 1791 zentrale Begräbnisstätte für Oldenburg und wird heute von der Evangelischen Kirchengemeinde Oldenburg genutzt.

Kunstdenkmäler und Skulpturen

Der Kirchhof hat die längste Friedhofsmauer im Oldenburger Land und zugleich die größte regionale Sammlung historischer Kunstdenkmäler und Skulpturen.

Kirchhof

Auf dem etwa 2,5 ha großen Kirchhof sind derzeit etwa 13.000 Gräber zu finden. Die parkähnliche und abwechslungsreiche Bepflanzung hat große Bedeutung für Vögel (über 30 Arten) und Fledermäuse. Für zahlreiche Besucher ist der Kirchhof ein Ort der Ruhe und Besinnung.

Linde

Die Linde vor der St. Gertrudenkapelle soll einer Sage nach die Unschuld eines zum Tode verurteilten Mädchens beweisen. Die heutige Linde ist ein Ableger der ursprünglichen Linde.

Wahlgräber

Aufgrund seiner gewachsenen, parkähnlichen Struktur verfügt der St. Gertrudenkirchhof derzeit ausschließlich über „Wahlgräber“.

St. Gertrudenkapelle

Die auf dem St. Gertrudenkirchhof gelegene St. Gertrudenkapelle wird neben Beisetzungsfeiern auf für Hochzeiten und Taufen genutzt.

Die Kapelle wurde 1428 erstmalig in Urkunden erwähnt und wurde damals vor dem Stadttor errichtet als Bethaus für das Siechenhaus der Stadt Oldenburg.

Benannt ist die Kapelle nach Gertrud von Nivelles (geb. 626), einer Äbtissin aus Flandern, Schutzpatronin von Pilgern und Siechen sowie der Seelen von Verstorbenen.

Friedhofsmauer

Beim Verlassen des St. Gertrudenkirchhofs in Richtung Pferdemarkt findet man in der Friedhofsmauer einen Stein mit einer Inschrift:

„Oh, ewig ist so lang!“ Diese Inschrift aus dem 15. Jahrhundert soll uns in Erinnerung rufen, dass der Friedhof ein Ort ist, an dem wir der Ewigkeit begegnen.

 


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