Gott ist ein Gott der Befreiung

„Kommt! Bringt eure Last.“ So lautet das Motto des diesjährigen Weltgebetstages, der am vergangenen Freitag, den 06. März, in vielen Gemeinden gefeiert wurde. Das Programm des Weltgebetstages stammt in diesem Jahr aus Nigeria im Westen Afrikas. 
Lasten, die dort von Frauen getragen werden, sind neben Alltagssorgen, Armut, und sexualisierter Gewalt auch die Rechtlosigkeit besonders von unverheirateten Frauen und Witwen. 
Das Programm des Weltgebetstages betont, dass Gott ein Gott ist, der hilft, all die Ungleichheit und das Unrecht, das Frauen und Mädchen in Nigeria unterdrückt und in Abhängigkeit hält, zu tragen. Das glaube und hoffe ich mit ihnen gemeinsam. Aber dabei will mein Glaube nicht stehen bleiben. Denn ein Gott, der nur hilft, ungerechte Last zu tragen, wäre ein Gott, der die Unterdrücker stützt, indem er von Unterdrückten fordert, ihre Situation zu dulden und darin zu verharren. An einen solchen Gott will und kann ich nicht glauben! Ich bin sicher, dass Gott solidarisch mitgeht, ermutigt und stärkt, wenn Menschen aufbrechen, um sich aus dem zu befreien, was sie niederdrückt und klein macht - in Nigeria und überall auf der Welt. Ich glaube an Gott, der die Mächtigen vom Thron stößt und die Niedrigen erhöht!“ (vgl. Lk. 1, 52) 

Denn Gott ist ein Gott der Befreiung! 

Ihre Pastorin Bärbel Bleckwehl-Wegener

Gott ist ein Gott der Befreiung (pdf 1,4 MB) Wort der Zuversicht vom 8. März 26

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