Klarheit

Oft genug wird um Gott drumherum geredet.
Tastend, mit halben Sätzen und ohne Gott zu nennen. 
Fast so, als müsste der Glaube versteckt werden. „Da ist etwas, das mich trägt“, höre ich und merke sofort: Ja klar. Aber was ist es denn? Gott, mein Glaube oder etwas ganz anderes??
Zu groß vielleicht, zu kantig und mit der Möglichkeit von skeptischen Blicken. 
Als wäre das Thema nicht gemacht für Smalltalk und Küchengespräche auf der Party.
Glaube bleibt unscharf, als dürfte man ihn nur andeuten.
Als würde ich Gott aus dem Augenwinkel sehen und dann vorbeischauen müssen. 
Dabei hat er mich konkret bei meinem Namen gerufen und verspricht mir, dass ich zu ihm gehöre. 
Deswegen will ich davon erzählen, in aller Klarheit. Mein Glaube ist es, der mich trägt. Und Gott ist da und bleibt, selbst dann, wenn ich mich selbst verlasse. Gott.
Ein Wort, das stolpern lässt; ein Wort, das aneckt und nicht glattgeht.
Ein Wort und eine Botschaft, um die ich nicht drumherum tanzen möchte. Mein Glaube verdient mehr als nur Andeutungen und ich will ihn nicht kleiner machen, als er ist.
Gott ist es, dem ich mehr vertraue als meinen Zweifeln. 
Und aus daraus wächst eine Gewissheit in mir – still und stark wie Wurzeln im Dunkeln. Ein Vertrauen, das mich trägt, auch wenn ich den Boden nicht sehe.

Ihre Pastorin Saskia Schoof

Klarheit (pdf 984 kB) Wort der Zuversicht vom 19. April 26

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