Spanien ist Fußballweltmeister. Mit 1:0 nach Verlängerung besiegte das Team am vergangenen Sonntag den Titelverteidiger Argentinien. Mit sieben Siegen aus acht Spielen, einem nur einzigen Gegentor, mit Teamgeist, herausragenden Einzelspielern und dem ältesten Trainer der WM, hat Spanien diesen Titel mehr als verdient.
Doch auf anderen Ebenen hat diese Fußballweltmeisterschaft bittere Spuren hinterlassen: Eintrittskarten zu astronomischen Preisen sowie die Verleihung des „Fifa- Friedenspreises“ durch Fifa- Präsident Infantino an Donald Trump, der die Aufhebung der Roten Karte bei der Fifa gegen den Stürmer Balogun im Spiel USA gegen Belgien erwirkte. Trump, der sich selbst als „Boss der Welt“, als „Weltmeister“ sieht, konnte es nicht ertragen, dass sein Land diesen Titel nicht holen wird. Ein Blick in die Welt zeigt: Nicht nur der Mann aus dem Weißen Haus will „Welt- Meister“ sein, sondern es gibt Viele, die herrschen und beherrschen wollen; die Minderheiten unterdrücken und nur aus Eigeninteresse handeln. Die Kriege führen und in die eigene Tasche wirtschaften.
Ein Blick in die Bibel zeigt mir, was wahre Meisterschaft heißt. Zeigt, wie wir die Welt und das Leben „meistern“ können. Jesus hat es vorgelebt: Die Güter der Erde zu teilen, den/die andere im Blick zu haben, zu helfen, wo Not ist und Gemeinschaft zu leben. Sich für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet nach Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden. Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen. (Matthäus 5).
Ihre Pastorin Gudrun Lupas
Die Welt meistern (pdf 3 MB) Wort der Zuversicht vom 26. Juli
